Liebe Leserinnen und Leser, danke für Ihr Interesse und die Kommentare. Wir haben noch den Long Ethna und den Long DAX – Index. Beide Longs stellen wir glatt, da uns 1. der Markt zu weit davon springt! 2. wir den Chartservice nicht mehr bezahlen möchten, um anderen Investoren zu helfen und 3. wir uns von unserem Alt-Börsenleben verabschieden möchten – auch weil gesundheitliche Probleme nicht zu leugnen sind. Zuletzt auch, weil es Mitmenschen gibt, die meinen das Recht zu haben, sich nur von mir/uns ernähren zu lassen. Damit ist es nun vorbei, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg !!!!!!!!!
Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’
Genau das Richtige zum Wochenausklang !!
Freitag, 30. Januar 2009Liebe IdeengeberAktien Leser!
Der Spiegel berichtet im Online-Magazine: „…..Obama bezog sich auf am Mittwoch veröffentlichte Zahlen, wonach an der New Yorker Börse im vergangenen Jahr trotz des Zusammenbruchs der Märkte Boni von 18,4 Milliarden Dollar ausgeschüttet wurden…..“
Ja, was heißt denn hier unglaublich ? Unglaublich ist doch nur, dass die Aufsichtsbehörden diese Zahlungen und Schieflagen überhaupt zugelassen haben! Oder glaubt jemand noch an ein eigenverantwortliches und moralisches Handeln ?? Lächerlich !!
Was meinen Sie wird denn mit Ihren Krankenkassenbeiträgen passieren ? Eigenverantwortlich wird die Pharmaindustrie, gemeinsam mit den Ärzten und den Krankenkassen (deren Verwaltungskosten irgendwie gar nicht richtig schrumpfen) dafür sorgen, dass die Beiträge ins unermessliche steigen, Herrn Seehofer und Konsorten sei Dank !
Weshalb wir Ihnen das schreiben ?
Weil für uns im Markt noch keine entscheidende Wende zu erkennen ist und wir zur Vorsicht bei allem was Konsum – Aktien heißt, raten müssen.
Apropos Seehofer und ähnliche geistige TiefFlieger, die leider unsere Geschicke leiten, solange sich keiner findet, der diesem Spuk ein Ende bereitet: Da werden sich die Dacia-Werke des französischen Autoherstellers Renault aber freuen. Die blöden Deutschen haben eine Verschrottungsprämie! Und wenn man es richtig rechnet, kauft sich ein HarzIV Empfänger einen neuen Dacia Logan (NP 7500 minus 2500 Verschrottungsprämie = 5000 total) und den kann das Amt anschließend wg Geringfügigkeit nicht einmal einziehen ??!!
Super – fast genauso schlau wie die Sache mit der Selbstkontrolle, aber wenn Seehofer die hätte, wäre ja seine außereheliche Gespielin auch nicht schwanger geworden….
Übrigens werden wir demnächst mit unseren Tiraden über die Unfähigkeit aufhören. Stattdessen setzen wir Sie wieder auf Chartdiät und berichten Ihnen nur noch über positive News am Rande der Märkte!!
Allen Anlegern und Lesern dieser Seite wuensche ich: Viel Spass, gute Nerven und FETTE BEUTE !
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung dar und ist keine Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder von Finanzinstrumenten. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung oder Publikation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Hiermit wird ausdrücklich jegliche Verantwortung aus Handlungen nach dem Lesen des Artikels abgelehnt. Vervielfältigung und Abdruck der Artikel nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt.
Wir sind keine Nazis !! und doch sagen wir unsere Meinung dazu !!
Mittwoch, 14. Januar 2009Ja gibt’s denn sowas?? Jetzt bestimmen schon wieder Andere was in Deutschland gesagt werden darf !
Nachfolgend ein Artikel aus der Nachrichtensendung der ARD vom 14.01.2009. Dieser Salomon Korn vom Zentralrat der Juden in Deutschland scheint wirklich nicht ganz bei Trost zu sein, wenn er einen Ausspruch Catos nun auf die Nazis festlegen möchte.
Vielleicht müssen wir uns demnächst auch noch bieten lassen, dass wir Wörter wie: Wunder (weil Zarah Leander davon sang), Heil (wg SiegHeil), Sieg (wg Endsieg) und so weiter von irgendwelchen stets und ständig Betroffenen und Getroffenen verbieten lassen ?!
Nein ! Es ist nunmehr an der Zeit diesen Menschen zu sagen: Schluss ! Ihr werdet nicht uns, als Enkel, und unsere Kinder und Kindeskinder noch zu Verbrechern stempeln ! Wir haben eine Kultur und Geschichte, zu der wir stehen und derer wir uns bewußt sind – im Guten wie im Bösen. Doch wir sind diese Kultur und nicht die ewigen Schuldverteiler in Deutschland, die uns als Deutsche immer wieder erniedrigt sehen möchten.
Nun genießen Sie den erwähnten Artikel ungekürzt:
„ Die Unternehmen Tchibo und Esso haben eine gemeinsame Werbeaktion für Kaffeesorten an bundesweit rund 700 Tankstellen unter dem Slogan “Jedem den Seinen” gestoppt. Die Redewendung war im Dritten Reich von den Nationalsozialisten missbraucht worden. Der Schriftzug “Jedem das Seine” stand über dem Eingang des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar.
Tchibo-Sprecherin Angelika Scholz sagte der “Frankfurter Rundschau”, das Unternehmen habe “nie die Absicht gehabt, Gefühle zu verletzen”. Der Slogan sei “unglücklich” gewählt worden. Die Plakate sollten “schnellstmöglich” wieder abgehängt werden. Esso-Sprecher Olaf Martin sagte, die beauftragte Werbeagentur habe die historische Bedeutung des Satzes offenbar nicht erkannt.
Heftige Kritik vom Zentralrat der Juden
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, sagte der Zeitung, das Plakat sei entweder eine “nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit” oder ein Beispiel “totaler Geschichtsunkenntnis”. Dass dies immer wieder geschehe, liege zu einem “erheblichen Anteil” am unzureichenden Geschichtsunterricht an Schulen.
Beliebter Spruch in der Werbebranche
Tchibo und Esso sind nicht die ersten, die aus historischer Unkenntnis den Satz “Jedem das Seine” für PR-Zwecke verwenden, heißt es im dem Bericht. 1998 bewarb Nokia austauschbare Handy-Gehäuse. Die Plakate wurden mit dem Shakespeare-Titel “Was ihr wollt” überklebt, nachdem unter anderem das American Jewish Commitee gegen den ursprünglichen Werbeslogan protestiert hatte. Kurze Zeit später konnte der Handelskonzern Rewe ein Prospekt nicht mehr stoppen, in dem es hieß: “Grillen: Jedem das Seine”. Rewe entschuldigte sich öffentlich. 1999 stoppte Burger King in Erfurt nach Protesten eine Handzettelaktion mit dem Slogan. 2001 waren Kunden entsetzt über eine Werbekampagne für Kontoführungsmodelle der Münchner Merkur-Bank.
Den Spruch “Jedem das Seine” (“suum cuique”) prägte ursprünglich der Philosoph Cato der Ältere vor mehr als 2000 Jahren und wollte damit eine positive Nachricht verbreiten, nach dem Motto: Jeder Mensch soll sein Leben so gestalten können, wie er es möchte.“
Allen Anlegern und Lesern dieser Seite wuenschen wir: Viel Spass, gute Nerven und FETTE BEUTE !
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung dar und ist keine Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder von Finanzinstrumenten. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung oder Publikation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Hiermit wird ausdrücklich jegliche Verantwortung aus Handlungen nach dem Lesen des Artikels abgelehnt. Vervielfältigung und Abdruck der Artikel nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt.
Ihr Geld ??………. Au weia !!!
Samstag, 27. Dezember 2008Das haben wir als kleines Leckerle für Sie auf www.web.de gefunden:
„…..eines der Hauptprobleme aus Verbrauchersicht sei, das Fehlberatung über lange Zeit nicht auffalle, häufig sogar völlig unbemerkt bleibe. ………… Das Vergütungssystem der Branche führe dazu, dass die Berater mehr am Verkauf von Finanzprodukten interessiert seien als an langfristig orientierter Kundenberatung. Grund dafür sei, dass die Vermittler Provisionszahlungen etwa für den Abschluss von Versicherungsverträgen oder für den Verkauf von Anteilen an speziellen Investmentfonds erhielten.
“Es besteht hoher Verkaufsdruck am Anfang der Kundenbeziehung, die Beratung ist nicht ergebnisoffen”, heißt es in der Studie. Die meisten Finanzvermittler in Deutschland sind laut Evers und Jung Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter. Allein für Versicherungen geben deutsche Verbraucher der Studie zufolge jährlich geschätzte 20 Milliarden Euro zu viel aus.“
Und obwohl Sie nun wirklich jede Empfehlung auf unserer Seite nachlesen können, wir keine Artikel nachträglich ändern o.ä., als Berater sehen wir nur zu oft, dass die Rendite-Lügner (…damit will ich auch in ein, zwei Jahren mein Leben finanzieren….) und Produkt-Verkäufer (..das habe ich auch für meine Frau/Kinder abgeschlossen..) einfach richtiger handeln, denn die meisten Mitmenschen wollen betrogen und belogen werden!!
Wir geben Ihnen auch dieses Jahr unseren Supertip für 2009:
Kaufen und investieren Sie nur in Produkte und Märkte, die Sie selbst verstehen !!!!
Allen Anlegern und Lesern dieser Seite wuenschen wir: Viel Spass, gute Nerven und FETTE BEUTE !
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Alles Gute !!!!
Mittwoch, 24. Dezember 2008Wir wünschen unseren Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest !! Überdenken Sie Ihre Jagd nach Geld und überlegen Sie sich mit uns, was wir sonst noch können ? Wie erhalten wir die Welt unserer Kinder, indem wir Geld vermehren?
Nun, Sie haben, so Sie unseren Ideen gefolgt sind, einen Haufen Geld verdient !! Na dann viel Spaß damit !!!
Erbschaftssteuer – das sollten Sie unbedingt wissen
Montag, 08. Dezember 2008Der Bundesrat hat am Freitag der Erbschaftsteuerreform der Bundesregierung mit knapper Mehrheit durchgelassen.
Wohneigentum
Durchgesetzt hat sich, dass Wohneigentum steuerfrei vererbt werden kann. Eine Obergrenze beim Immobilienwert wird es nicht geben.
Vorgesehen ist, dass Witwer und Witwen keine Steuern auf das geerbte Eigenheim zahlen müssen. Das gleiche gilt für eingetragene Lebenspartner. Auch Kinder erben Wohneigentum steuerfrei, sofern die Wohnfläche 200 Quadratmeter nicht übersteigt (welcher Idiot ist denn auf diese Zahl gekommen?? Sozialneider??) Befreiung von der Steuer wird nur gewährt, wenn das Haus oder die Wohnung auch weiter von den Erben bewohnt wird.
Firmenerben
Firmenerben werden unter bestimmten Bedingungen von der Erbschaftsteuer befreit. Dabei zwei Varianten:
A: Wird ein Betrieb zehn Jahre fortgeführt und liegt die Lohnsumme im Durchschnitt über dem Niveau vor der Erbschaft, entfällt die Steuer komplett.
B: Dem Firmenerben werden 85 Prozent der Erbschaftsteuer erlassen, wenn der Betrieb sieben Jahre weitergeführt wird und die durchschnittliche Lohnsumme nur geringfügig sinkt.
Freibeträge bei Erbschaft
Für Ehegatten: Freibetrag auf 500.000 Euro von 307.000 Euro angehoben.
Kinder : 400.000 Euro von 207.000 Euro.
Enkel bis 200.000 Euro steuerfrei von ca. 51.000 Euro bis dato.
Heißt: nahe Verwandte sind in der Regel von der mit der Reform verbundenen Höherbewertung von Immobilien und Betriebsvermögen nicht betroffen.
Steuertarife unverändert: In der für nahe Verwandte geltenden Steuerklasse I sind Sätze zwischen 7 und 30 % je nach Höhe des ererbten Vermögens vorgesehen
Künftige Vermögensbewertung
Gemäß Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss bei der Bewertung von Betriebsvermögen, Immobilien und landwirtschaftlichem Vermögen der Marktwert zu Grunde gelegt werden.
Maßstab ist das Ertragswertverfahren.
Dadurch werden Immobilien und Unternehmen künftig höher als bisher bewertet, es ist zu erwarten, dass sog. Wertgutachten deutlich an Bedeutungen gewinnen werden.
Für vermietete Immobilien: Bewertungsabschlag von zehn Prozent geplant.
Land- und Forstwirtschaft: Ausnahmen sind so geplant, dass für die meisten Vermögen im Erbfall keine Erbschaftsteuer fällig wird.
Banken streben bei der Erhebung der Abgeltungsteuer eine kundenfreundliche Lösung an
Montag, 08. Dezember 2008Für Sie auf der web-page der FT Deutschland gefunden: (wir geben Ihnen die interessantesten Passagen wieder)
Unter der Abgeltungsteuer von 25 Prozent ab 2009 übernehmen die Kreditinstitute für das Finanzamt die Erhebung der Steuer auf Kapitalerträge. Dazu müssen sie auch eventuelle Verluste des Anlegers berücksichtigen. Dabei kann es zu Steuergutschriften kommen. Verbucht ein Anleger beispielsweise zu Beginn des Jahres einen Gewinn von 1000 Euro, behält die Bank 250 Euro ein. Erleidet der Anleger im späteren Jahresverlauf einen anrechenbaren Verlust in der Höhe, so steht ihm eine Erstattung der bereits gezahlten Steuer zu. …..
In welchen Intervallen die Banken den Steuerausgleich vornehmen, war bislang unklar. Das Gesetz schreibt lediglich vor, dass die Kreditinstitute Gewinne und Verluste innerhalb eines Jahres auszugleichen haben. Die nun geplante schnelle Verrechnung ist vor allem für aktive Trader ein Vorteil. Ihnen verbleibt dadurch ein höherer Betrag zur Wiederanlage. ….
Nach Ansicht des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) sind die Kreditinstitute gut auf den Systemwechsel vorbereitet. … Die IT-Dienstleister, die die Banken bei der Umstellung ihrer Systeme beraten haben, äußerten auf FTD-Anfrage jedoch die Befürchtung, dass es teilweise einen holprigen Start geben könnte. Aufgrund der späten Klarheit über die Umsetzung der Steuererhebung sowie der komplexen Details seien die Systeme bei einigen Bankhäusern noch nicht für alle Anforderungen vorbereitet oder getestet. Unter Umständen müssten Anleger für das Jahr 2009 in die Steuerveranlagung geschickt werden, heißt es etwa bei der B+S Banksysteme AG. ….
NOCHMALS GANZ WICHTIG: (ebenfalls für Sie in der FTD gelesen)
VerlustverrechnungVerluste aus Aktiengeschäften und sonstige Wertpapierverluste, etwa aus dem Handel mit Zertifikaten und Fonds, werden ab 2009 separat behandelt.
Während Aktienverluste nur mit entsprechenden Gewinnen ausgeglichen werden dürfen, können sonstige Wertpapierverluste auch mit Dividenden und Zinsen verrechnet werden.
Steuerabzug
Bei Gewinnen behält die Bank künftig automatisch die Abgeltungsteuer ein und führt sie an das Finanzamt ab. Verbucht der Anleger später anrechenbare Verluste, macht die Bank den Steuerabzug rückgängig und erstattet eventuell zu viel gezahlte Steuern.
