Wir sind keine Nazis !! und doch sagen wir unsere Meinung dazu !!

Ja gibt’s denn sowas?? Jetzt bestimmen schon wieder Andere was in Deutschland gesagt werden darf !

Nachfolgend ein Artikel aus der Nachrichtensendung der ARD vom 14.01.2009. Dieser Salomon Korn vom Zentralrat der Juden in Deutschland scheint wirklich nicht ganz bei Trost zu sein, wenn er einen Ausspruch Catos nun auf die Nazis festlegen möchte.

Vielleicht müssen wir uns demnächst auch noch bieten lassen, dass wir Wörter wie: Wunder (weil Zarah Leander davon sang), Heil (wg SiegHeil), Sieg (wg Endsieg) und so weiter von irgendwelchen stets und ständig Betroffenen und Getroffenen verbieten lassen ?!

Nein ! Es ist nunmehr an der Zeit diesen Menschen zu sagen: Schluss ! Ihr werdet nicht uns, als Enkel, und unsere Kinder und Kindeskinder noch zu Verbrechern stempeln ! Wir haben eine Kultur und Geschichte, zu der wir stehen und derer wir uns bewußt sind – im Guten wie im Bösen. Doch wir sind diese Kultur und nicht die ewigen Schuldverteiler in Deutschland, die uns als Deutsche immer wieder erniedrigt sehen möchten.

Nun genießen Sie den erwähnten Artikel ungekürzt:

„ Die Unternehmen Tchibo und Esso haben eine gemeinsame Werbeaktion für Kaffeesorten an bundesweit rund 700 Tankstellen unter dem Slogan “Jedem den Seinen” gestoppt. Die Redewendung war im Dritten Reich von den Nationalsozialisten missbraucht worden. Der Schriftzug “Jedem das Seine” stand über dem Eingang des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar.
Tchibo-Sprecherin Angelika Scholz sagte der “Frankfurter Rundschau”, das Unternehmen habe “nie die Absicht gehabt, Gefühle zu verletzen”. Der Slogan sei “unglücklich” gewählt worden. Die Plakate sollten “schnellstmöglich” wieder abgehängt werden. Esso-Sprecher Olaf Martin sagte, die beauftragte Werbeagentur habe die historische Bedeutung des Satzes offenbar nicht erkannt.
Heftige Kritik vom Zentralrat der Juden
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, sagte der Zeitung, das Plakat sei entweder eine “nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit” oder ein Beispiel “totaler Geschichtsunkenntnis”. Dass dies immer wieder geschehe, liege zu einem “erheblichen Anteil” am unzureichenden Geschichtsunterricht an Schulen.
Beliebter Spruch in der Werbebranche
Tchibo und Esso sind nicht die ersten, die aus historischer Unkenntnis den Satz “Jedem das Seine” für PR-Zwecke verwenden, heißt es im dem Bericht. 1998 bewarb Nokia austauschbare Handy-Gehäuse. Die Plakate wurden mit dem Shakespeare-Titel “Was ihr wollt” überklebt, nachdem unter anderem das American Jewish Commitee gegen den ursprünglichen Werbeslogan protestiert hatte. Kurze Zeit später konnte der Handelskonzern Rewe ein Prospekt nicht mehr stoppen, in dem es hieß: “Grillen: Jedem das Seine”. Rewe entschuldigte sich öffentlich. 1999 stoppte Burger King in Erfurt nach Protesten eine Handzettelaktion mit dem Slogan. 2001 waren Kunden entsetzt über eine Werbekampagne für Kontoführungsmodelle der Münchner Merkur-Bank.

Den Spruch “Jedem das Seine” (“suum cuique”) prägte ursprünglich der Philosoph Cato der Ältere vor mehr als 2000 Jahren und wollte damit eine positive Nachricht verbreiten, nach dem Motto: Jeder Mensch soll sein Leben so gestalten können, wie er es möchte.“

Allen Anlegern und Lesern dieser Seite wuenschen wir: Viel Spass, gute Nerven und FETTE BEUTE !
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